Nun steht der Advent unmittelbar vor der Tür. Am 2. Dezember 2018 ist der erste Advent 2018. Die Kränze sind dekoriert und stehen bereit.

Wissen Sie eigentlich warum wir vier Adventswochen haben, warum die Zahl vier so eine zentrale Rolle spielt? Sie soll symbolisch für die 4000 Jahre stehen, die die Menschheit auf die Geburt des Erlösers gewartet hat. Heute wissen wir, dass die Menschheitsgeschichte wohl etwas länger ist als diese viertausend Jahre, aber für viele Jahrhunderte war dies das allgemeingültige Wissen. Ob der Zeitraum nun korrekt oder nicht, wissenschaftlich bestätigt oder nicht spielt auch  keine Rolle. Am Wichtigsten erscheint mir, dass wir die Bedeutung der Adventszeit als besinnliche vorweihnachtszeit verstehen. Und zwar einen Weihnachtsgedanken, der wenig mit dem heutigen Konsumfest zu tun hat. Sondern ein Fest der Erneuerung, der Hoffnung und der Liebe sein sollte. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass der Weihnachtsgedanke rund um den Globus gelebt wird.

Die Weihnachtszeit ist auch eine Zeit des Schlemmens – und daher in dieser Woche nochmals drei spannende aber leichte Gerichte.

 

Schweine Medaillons an Pfeffersauce mit gebratenen Apfelspalten

Kohlrabi, Lamm und Eierschwämmli

Randen Glasnudeln mit Zucchetti, Kürbis und Rindfleischstreifen

 

Wieder einmal möchten wir den unvergleichlichen Rainer Maria Rilke zitieren, der uns allen so viel schöne Gedichte geschenkt hat. Hier eines zum Advent.

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit!

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